Meine Natur EntDecken

Aus dem „Tanz des Inneren Kriegers“ entsteht nun „Meine Natur EntDecken“…

Klassische Rollen in Beruf, Beziehung und Familie, eine klare Definition und damit Identifikation als Mann scheinen nicht mehr zu existieren. Statt Fakten gibt es Fragen: Was ist denn ein Mann? Gibt es „den“ Mann? Wie fühlt sich ein Mann an? Welchen Platz hat der Mann im Leben? Muss ein Mann stark sein? Ein Krieger? Immer? Wann? Wie gehe ich mit dem Krieger um, der in mir steckt? Was ist eigentlich ein „Krieger“? In der heutigen Zeit? Mann? Mann!

Doch wie geht es „Frau“ damit? Im Grunde nicht anders. Auf Ihre Weise.

Wieso also den „Tanz des Inneren Kriegers“ als reine Männerveranstaltung? Zumal es doch um die Vereinigung der vermeintlichen Gegensätze geht, um die Zusammenfügung zu einem harmonischen Ganzen.

Wozu dann eine Trennung? Vor allem auch, wenn der „Tanz des Inneren Kriegers“ die innere Verbindung mit der Natur darstellt, mit Naturwesen und Krafttieren, mit der eigenen Seele, mit dem Leben, mit der Natur.

Somit war (mir) klar: für Frauen und Männer gemeinsam.

Damit war auch klar, der „Name“ musste sich ändern, denn „Tanz der Inneren Kriegerin und des Inneren Kriegers“…nein, gewiss nicht.

Was aber dann? Was entsprach sinngemäß dem „Tanz des Inneren Kriegers?

So ging das nun schon eine ganze Zeit. Bis dann plötzlich „der gesuchte Name“ da:
„Meine Natur EntDecken“.

Das fühlt sich stimmig an. Denn in der Natur der Sache liegt es, sich selbst, seine eigene Natur zu „ent-decken“. So sehr es Archetypen gibt, wie eben den kriger bzw. die Kriegerin, in denen viel Potential steckt, so gibt es doch auch selbstverständlich unterschiedliche Aspekte. Der eine Mann hat mehr Zugang zu seinem Aspekt des Vaters und Sohnes oder zum Magier und Hofnarr, die andere Frau eher Zugang zu ihren Aspekten der Künstlerin und Handwerkerin oder zur Geliebten und Liebhaberin. Die eine ist kriegerischer, der andere sanfter. Ganz unterschiedlich, so wie es in der Natur liegt.

Manchmal trauen wir uns nicht, unserer Leben unserer Natur entsprechend zu leben, es auszukosten, an die Grenzen zu gehen. Manchmal fehlt uns der Mut, manchmal vielleicht einfach nur die Gelegenheit – und manchmal glauben wir einfach nicht daran, an uns bzw. dass die Natur uns tatsächlich so gemeint haben könnte, wie es sich tief in unseren Innern anfühlt.

Mit alten Ritualen, Erd- und Schwitzhütten und mit Unterstützung des Waldes und seiner Wesen gehen wir auf Ent-Deckungsreise und kommen unserer Natur auf die Spur.

Das erste Wochenende findet vom 22. bis 24. Juni 2012 statt. Herzlich Willkommen.


    „Das Kennzeichen
    Deiner Unwissenheit
    ist die Stärke
    Deines Glaubens an
    Ungerechtigkeit und Unglück.
    Was für die Raupe
    das Ende der Welt ist,
    nennt der Meister
    einen Schmetterling.“
     Richard Bach (aus „Illusionen“)