Der Jahreskreis neigt sich dem Ende zu. Fast geflogen ist die Zeit. Und so lässt sich nach einem knappen Jahr „Tanz des Inneren Kriegers“ dieses und jenes und sicher auch anderes sagen:
es waren spannende Begegnungen, lehr- und erfahrungsreich für alle Beteiligten, voller Vorstellungen und in gleichem Maße voller neuer Eindrücke, Ansichten und Einsichten, Feuerhüten und Nachtwache, Teamarbeit und persönliche Potentiale, Konfrontation und Inspiration, intensive Schwitzhütten, inspirierende Gespräche, initiierende Rituale.
Und: weder hüpfen wir (halb)nackt um ein Feuer herum, schreiend und johlend, noch bewegen wir uns in wallenden Gewändern ausdrucksvoll zu sphärischen Klängen.
Der „Tanz des Inneren Kriegers“ mag zwar auch als „konkreter“ Tanz lebendig und sichtbar werden. Doch in erster Linie ist es ein Ausdruck der Lebensfreude. Die innere Verbindung mit Himmel und Erde, mit Naturwesen und Krafttieren, mit der eigenen Seele, mit dem Leben.
„Gib niemals einem Mann, der nicht tanzen kann, ein Schwert“ sagt eine alte keltische Weisheit.
Wer seinen Körper nicht kennt, seinen Geist, sein Herz und seine Seele nicht miteinander verbinden kann, nicht auf seine Gefühle zu hören und zu achten vermag, seine Instinkte nicht wach und aufmerksam hat – wie kann ein solcher Mann ein Krieger sein, auf den bei Gefahr Verlass ist?
Der Krieger muss agieren statt reagieren, entschlossen und mutig sein, hellwach und seine Bewegungsabläufe auf allen Ebenen – Körper, Geist, Herz und Seele – verbunden, koordiniert, fließend – so kann er das Schwert sicher und gezielt führen, wenn er es einmal ziehen muss.
Und er zieht es nur, wenn er muss. Und das wird selten genug der Fall sein, denn wenn ein Mensch im Einklang mit dem Inneren Krieger ist, wird sich jeder gut überlegen, ob er sich diesem Menschen wirklich mit unguten Absichten nähern will.
Wie heißt es so schön in Abwandlung zu einem bekannten Sprichwort:
„Große Hunde müssen nicht bellen…“
Abschliessend findet vom 23. – 25. September ein Messerbau-Wochenende statt Einladung_Krieger_Messer.

